Klein Aussie war allein zu Haus, Herrchen und Frauchen waren aus,
sie kamen heim-oh welch ein graus! Wie sieht denn jetzt die Wohnung aus?
Langeweile tut nicht gut, weshalb ein Aussie etwas tut!

Der Fleckerl Teppich hat ein Loch, klein Aussie sagt: er schmeckte doch!
Zwar war er anfangs etwas zäh, doch das verbesserte sich jäh, kaut man
geduldig nur drauf rum... ihr nehmt mir dies doch jetzt nicht krumm?

Die Schuhe kannst jetzt auch vergessen, die haben noch nie g`scheit gesessen!
Der Absatz wurde leicht verkürzt dass Frauchen mit den Pumps nicht stürzt.
War dies richtig? Oder dumm? Egal...die stehen ja doch nur rum!

Klopapier auf der Rolle...da fällt Klein-Aussie aus der Rolle... verteilt wurd es auf alle Zimmer, benutzen kannst Du es jetzt nimmer.
Klein Aussie hat gut nachgedacht. .. und auch die Bürste mitgebracht!

Der Pflanze ist der Topf zu klein! Auch hier fiel Aussie etwas ein...
Die wurde einfach umgestürzt... Die Wurzeln fachmännisch verkürzt...
Und auch der Blätter warn`s zuviel... Übrig blieb... nur noch der Stiel!

Die Stofftiere? Schlecht dekoriert! Das ganze gehört umsortiert.. .
Es schaut doch gleich viel besser aus... Guckt aus jedem Eck eins raus!
Auch Teddy blieb nicht ungeschoren. ..Klein Aussie? Wo sind seine Ohren?

Mittendrin in dem Gewühl, sitzt klein Aussie... sagt nicht viel.
Gerade wollt er sich noch freun und stolz auf seine Taten sein...
Doch Herrchen`s Blick schaut seltsam aus... und Frauchen stößt nur
Flüche aus... Findet ihr mein Werk nicht fein???
Dann laßt mich auch nicht mehr allein!!

Deine Augen - ein Gedicht !

Falschheit? Nein, die kennst du nicht.

Folgst mir treu auf allen Wegen,

bist für mich der größte Segen

 

Dein Charakter - warm und gut.

Ehrlich bist du bis auf's Blut.

Dir kann ich mein Leid erzählen,

ohne dich würd' mir was fehlen !

 

Deine Nase kalt wie Eis,

Deine Seele - blütenweiß.

Gehst mit mir auch steile Wege,

unsre Freundschaft ich gern pflege.

 

Deine Ohren flauschig weich,

Liebe gibst du hier und gleich.

Du, mein lieber Freund, mein frecher.

Seelenclown und Herzensbrecher.

Herz gesucht, auch leicht getragen

und nicht kreislaufstörungsfrei.

Aber fähig gut zu schlagen

und vor allem herzlich treu.

 

Das im Dünnen wie im Dicken

stets Gafährte bleibt und Freund

und aus völlig freien Stücken

ehrlich ist - und nicht nur scheint.

 

Das nicht lügt und nicht gemein ist

und nie andren sich verschreibt,

dass wenn man in Not allein ist,

trotzdem da ist - und auch bleibt.

 

Herz gesucht ! - und schon gefunden,

klug, bescheiden und gesund.

Treu sogar mit Überstunden,

denn ich habe einen Hund !

Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben.
Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch,
wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch
immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an.
Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.
Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich
sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen.
Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben.
Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines
Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt
werden möchte. Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.

(Picasso)

Ein guter Hund stirbt nie –
er bleibt immer gegenwärtig.
Er wandert neben Dir an kühlen Herbsttagen,
wenn der Frost über die Felder streift
und der Winter näher kommt,
sein Kopf liegt zärtlich in Deiner Hand
wie in alten Zeiten.

Wenn alle dich meiden und hassen,

ob mit oder ohne Grund.

Wird einer dich niemals verlassen

und das ist dein treuer Hund

 

Und würdest du ihn sogar schlagen,

ganz herzlos und ohne Verstand,

er wird es geduldig ertragen

und leckt dir dafür noch die Hand.

 

Nur Liebe und selbstlose Treue,

hat er für dich immer parat.

Er beweißt es dir täglich aufs Neue,

wie unsagbar gern er dich hat.

 

Nennst du einen Hund dein Eigen,

wirst du niemals verlassen sein.

Und solltest du vor Einsamkeit schweigen,

du bist doch niemals allein.

 

wird einst der Tod dir erscheinen

und schlägt dir die leztes Stund',

wird einer bestimmt um dich weinen

und das ist dein treuer Hund.

 

Drum schäm' dich nicht deiner Tränen,

wenn einmal dein Hund von dir geht...

Nur er ist, das will ich erwähnen,

ein Wesen das stets zu dir steht !

An mein Frauchen

 

Ich bin nicht tot !

Ich tausche nur die Räume.

Ich lebe in dir

und geh durch deine Täume.

 

Wenn du in den Himme schaust,

und dir dort ein Sternchen klaust.

Nimm es, drück es, denk an mich

denn das Sternchen bin nun ich.

 

Regenbogenbrücke

 

Hat dein treuer Weggefährte,

seine Augen sanft geschlossen.

Ist der Schmerz unendlich tief -

Sein Lebensbach dahingeflossen.

 

Er betritt dann ohne Leiden,

einen Steg - so schillernd bunt.

Über diesen wird er schweben,

wie ein freier Vagabund.

 

Diese Brücke führt ihn dort hin,

wo es frei und friedlich ist.

Ihn umgeben Bäche, Wiesen,

keine Schmerzen und kein Zwist.

 

Eines Tages - irgendwann mal...

werdet ihr euch wieder sehn'

Und gemeinsam, eng beisammen,

über diese Brücke gehen.

Still, seid leise,
es ist ein Engel auf der Reise.
Er wollte nur kurz bei Euch sein,
Warum er ging, weiß Gott allein,
vergesst ihn nicht, er war so klein.

 

Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück,
in meinem Herzen ein großes Stück.
Er wird jetzt immer bei Euch sein,
vergesst ihn nicht, er war so klein.

 

Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt, es war sein Flügelschlag.
Und wenn ihr fragt, wo mag er sein?
Ein Engel, der ist nie allein!

 

Er kann jetzt alle Farben sehn,
auf Pfoten durch die Wolken gehn
und wenn ihr ihn auch so vermisst
und weint, weil er nicht bei Euch ist,
dann denkt, im Himmel, wo's ihn jetzt gibt,
erzählt er stolz:

       Ich werd geliebt!

Du willst einen Hund? Das ist gefährlich!
Es bleibt nicht bei dem einen, sei doch mal ehrlich!

 

 Einer ist gar nichts, ein zweiter muß her.
Und auch mit nem dritten, wird's gar nicht schwer!

Irgendwie wird das alles schon gehn,
denn ein Haus voller Hunde macht's Leben erst schön.

 

 

 Ein Hund auf dem Sofa, ein anderer im Bett;
hungrige Mäuler in der Küche, das findest Du nett?

Es leidet der Haushalt, man nimmt's kaum noch wahr.
Die Nasenabdrücke und überall Haar.

 

 Es gibt kaum ein Limit, dem Himmel sei Dank!
Ihre Zahl zu verringern, der Gedanke macht krank.

Jeder ist anders, Du weißt wer da bellt.
Das Futter ist teuer, der Tierarzt kriegt Geld.

 

 Die Familie bleibt weg, Freunde lassen Dich in Ruh.
Siehst nur noch Hundeleute, die genauso leben wie Du.

Die Blumen sind tot, der Rasen ist hin;
doch Du, Du hast nichts als Hunde im Sinn.

 

 Ist es das Wert, was machst Du da bloß?
Doch dann kommt ein Liebling und springt auf Deinen Schoß.

Sein Blick erwärmt dein Herz, und um nichts in der Welt,
gäbst Du auch einen nur her, was bedeutet schon Geld?

 

 Es muß Dir was Wert sein, es muß Dir was geben,
denn sie Lieben Dich alle, deine Hunde, Dein Leben. 

Alles hat sich verändert, nichts ist mehr gleich!
Du liebst Deine Hunde und Deine Seele ist reich!!